Die 10 besten Entscheidungsstrategien

2 fundamentale Prinzipien

Folge- und Nebenwirkungen durchdenken
Eine häufige Ursache von Fehlentscheidungen ist, dass Entscheider nur über die unmittelbaren und erhofften Wirkungen der Entscheidung nachgedacht haben. Wenn Entscheidungen in komplexe Systeme eingreifen, berücksichtigen Sie unbedingt diese Strategie.
Zweistufig-regelbasiert entscheiden
Es genügt nicht, die vielen psychologischen Entscheidungsfallen zu kennen, um nicht hinein zu geraten. Aber wenn Sie dieses einfache Prinzip befolgen, sind Sie gut gewappnet. Anfangs etwas ungewohnt, wird die Vorgehensweise schnell zur natürlichen Routine.

8 ergänzende Strategien

Robuste Prognosen mit A/B-Tests
Manchmal müssen Sie, um eine kluge Entscheidung zu treffen, Verhalten oder Reaktionen einer großen Gruppe von Menschen ins Kalkül einbeziehen. Befragungen haben beschränkte Aussagekraft. Setzen Sie auf smarte Experimente, wie A/B-Tests.
Unsicherheit kann Ihr Freund sein
Entscheidungen unter Unsicherheit und Komplexität lösen oft Stress aus - und die physiologische "Kämpfen-Fliehen-Erstarren"-Reaktion. Häufige Folgen: Konflikte, "Kopf in den Sand" oder Überanalysieren. Eine andere Einstellung zur Situation erzeugt produktiveres Verhalten.
Entscheidungs-Qualitätsmanagement
Unternehmen messen und verbessern die Qualität ihrer Produkte und Prozesse. Finden Sie heraus, wie Sie dasselbe Prinzip auf die Qualität von wichtigen und wiederkehrenden Entscheidungen anwenden.
Schluss mit Schwarz-Weiss-Denken
Ein Problem bei vielen Entscheidungen sind die absoluten, kategorischen Standpunkte der Beteiligten. Wenn Sie ausser Schwarz und Weiss auch die Graustufen fordern, vermeiden Sie Konflikte und bekommen bessere Entscheidungen.
An Bayes und Laplace denken
Viele Fehlentscheidungen werden getroffen, weil eine statistische Regel aus dem 18. Jahrhundert nicht berücksichtigt wird. Die Bayes-Regel ist Grundlage für Spam-Filter und künstliche Intelligenz. Ihr Grundprinzip kann jeden zu einem kompetenteren Entscheider machen.
Große Entscheidungen portionieren
Oft ist es gar nicht sinnvoll, große Entscheidungen in einem Stück zu treffen. Vielleicht können Sie sie in Teile und Phasen zerlegen. Das reduziert das Entscheidungsrisiko und schont die Nerven.
Bessere Optionen finden
Wenn eine Entscheidung Sie vor ein Dilemma stellt: Suchen Sie neue Optionen, die das Dilemma auflösen. Hier ist kreatives, bzw. erfinderisches Denken gefragt. Es lohnt sich, etwas Zeit und Mühe in die Suche nach besseren Alternativen zu investieren.
Heuristische Entscheidungsregeln entwickeln
Bei Entscheidungen unter Unsicherheit und Komplexität führen einfache Faustregeln meist zu besseren Ergebnissen als komplizierte Modelle und Analysen. Und das bei wesentlich geringerem Zeitaufwand.

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